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Hans Bader

Was Mir Auffällt: Spontane Gedanken, Ideen, Wahrnehmungen und Impulse

Was uns die Erfahrung schon länger vermuten liess...

Männer sind tatsächlich nur halb dabei, wenn sie etwas erzählt bekommen. Was viele Frauen seit langem ahnten und auch beklagten, hat die funktionelle Kernspintomografie (fMRI) jetzt bestätigt.

Die fMRI, eine Aufnahmetechnik, die Hirnaktivität sichtbar macht, wies erstmals nach: Männer nutzen beim Zuhören meist nur eine Hirnhälfte, Frauen aber beide. Der Befund zeigt eine geschlechterspezifische Verarbeitung des gesprochenen Wortes, sagte der Neuroradiologe Michael Phillips von der Universität von Indiana in Indianapolis kürzlich auf der Jahrestagung der Radiologischen Gesellschaft Nordamerikas (RSNAS) in Chicago.

Sein Team untersuchte die Hirnaktivität von zwanzig Männern und zwanzig Frauen mittels fMRI, während den Studienteilnehmern Auszüge aus John Grishams Roman " Der Partner" vorgelesen wurde. Die Mehrheit der Männer sprach nur mit dem Schläfenlappen in der linken Hirnhälfte auf die Erzählung an. In dieser Region liegen Hör- und Sprechzentren des menschlichen Gehirns. Die Frauen hingegen aktivierten auch die Schläfenlappen in der rechten Hirnhälfte. die nach traditioneller Auslegung für musikalische Darbietungen und das Verständnis für räumliche Bezüge zuständig ist.

"Wir finden immer häufiger, dass das, was für Männer normal ist, nicht unbedingt auch normal für Frauen ist", meinte Philipps zum Befund. (Quelle: DPA)

 

 

Hmmm! Ist das jetzt für uns Männer die Entschuldigung?